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Kinder wollen hoch hinaus – ins Baumhaus!

09.02.2017

So ähnlich die Ergebnisse, so unterschiedlich die Herangehensweise: Als dritte Station der Kinderbeteiligung zur Spiellandschaft im Uferpark West ließen die fünf Jahre alten Mädchen und Jungen des städtischen Burgbergkinderhauses ihre Ideen sprudeln. Und ähnlich wie im Waldorfkindergarten oder im Bonhoefferhaus gab es klare Favoriten: eine Seilbahn war ebenso dabei wie Baumhäuser, Rutschen, Klettergeräte oder ein Trampolin.

 

Beate Filipp, Leiterin des Burgbergkinderhauses, hatte ihre Schützlinge schon am Vortag eingestimmt auf das Thema Spiellandschaft, das dann am Donnerstagvormittag Edith Heppeler, Leitung Planung, Bau und Betrieb der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH vorstellte. Bislang gibt es nur skizzierte Entwürfe zur Spiellandschaft „Lädi“, so dass sich die Kinder frei entfalten konnten als kleine Landschaftsarchitekten.

 

Zum Auftakt und zur Einstimmung, bevor es ins Atelier ging, gab es eine kleine Fragerunde. Beate Filipp bat die Kinder sich zu fragen: Was mache ich gerne? Die Antworten kamen schnell: Liegen, schaukeln, klettern, springen, rutschen, hangeln, kriechen, im und am Wasser spielen, bauen, verstecken. Folgerichtig die nächste Frage: Was brauche ich dazu? Hängematte, große Schaukel, Baumhaus, Seilbahn, Rutsche, feste Leiter, Iglu, Trampolin im Boden, Kletterwand, Büsche, Kreisel, Tunnel, Rennstrecke, Tunnelrutsche, Wasserrutsche, Pumpe, Brunnen.

 

Dann bastelten die Kinder jeweils in einer Schuhschachtel mit Naturmaterialien, Joghurtbechern, Tetrapacks, Mandarinennetzen, Küchenrollen oder Putzschwämmen Klettergeräte, Rutschen, Türme oder Baumhäuser. Das Büro relaisLA, das den Uferpark plant, wird die Anregungen der Kinder in den Planungsprozess einfließen lassen.

 

Am Nachmittag konnten auch interessierte Hortkinder der Burgberggrundschule ihre Ideen kreativ umsetzen. Alle Schuhschachteln wurden im Foyer des Kinderhauses ausgestellt.