Information und Unterhaltung
in der Mittendrin-Lounge

Der Garten der LGS-Geschäftsstelle verwandelte sich am Samstag in die Mittendrin-Lounge. Und in ein Farbenspiel aus Rot und Grün. Rot gekleidet war das Dream-Team der Liebenau-Stiftung, die das Fest organisierte, Grün das Team der LGS, das ihr Sommerfest wieder nutzte, um die Bürger umfassend zu informieren. Hier geht's zur Bildergalerie                                                     

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Mehr Fläche am Ufer

Inwieweit hält die naturnahe Uferbefestigung mit den großzügigen Uferzugängen die wechselnden Wasserstände des Bodensees, vor allem die kritischen Marken, aus? Das fragen sich einige Überlinger Bürger. Unsere Grafik zeigt, wie die Situation aussehen wird. Sehr erfreulich ist, dass durch den vorgesehenen Ausbau schon ab der mittleren Hochwassermarke bis zur Niedrigwasserlinie eine größere Fläche zur Verfügung stehen wird, als bisher nutzbar ist. Lediglich bei Hochwasserpegeln, die die mittlere Hochwassermarke signifikant überschreiten, reduziert sich die nutzbare Fläche für ein paar Wochen im Jahr, siehe auch download

LGS-Info auf der Hofstatt

Gut besucht war der Informationsstand der LGS-GmbH am vergangenen Samstag auf der Hofstatt. Mit Unterstützung der Freunde der Landesgartenschau und der Gemeinderäte wird das LGS-Team auch an den nächsten Samstagen die Pläne des Uferparks vorstellen und mit den Überlingern über die aktuellen Fragen diskutieren. Wie gewohnt steht interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch die Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße täglich von 9 bis 16 Uhr offen.

Ein T-Shirt geht auf Reisen

Natürlich ist es nicht nur ein T-Shirt, aber es ist das T-Shirt. Treue Fans tragen das Landesgartenschau-Shirt, egal ob in Weiß oder Grün, auf ihren Reisen in ferne Länder. Man merkt, jetzt hat die Reisezeit begonnen, denn die Zahl der Einsendungen nimmt zu und das freut uns. Mathias Linzenmeier trug das LGS-Shirt auf seiner Reise nach Mysore im Bundesstaat Karnataka, Indien. Hier eine Auswahl der sehr weit gereisten LGS-Freunde.

Mit der Planung nicht vereinbar

Die Planerin des Bürgerparks, Marianne Mommsen, relaisLA, nimmt Stellung zur aktuellen Diskussion um die geplanten Baumfällungen im Uferpark, insbesondere zum Vorschlag der BÜB, einen Teil der Trockenmauer und die Platanen darauf zu erhalten.   Mehr lesen

Bürgerinformation im Kursaal

Auf große Resonanz stieß die Bürgerinformation der LGS GmbH im Kursaal Überlingen. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Pläne. Vor rund 220 Bürgerinnen und Bürgern informierten die Geschäftsführung der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH, Roland Leitner und Martin Richter, die Landschaftsarchitektin Marianne Mommsen, der Leiter der städtischen Abteilung für Grünflächen, Umwelt und Forst, Rolf Geiger, Lothar Heissel vom Regierungspräsidium Tübingen sowie Jochen Kübler von 365° freiraum + umwelt. Anschließend wurde lebhaft diskutiert. Mehr lesen 

Stellungnahme der LGS GmbH

Im Zuge des geplanten Bürgerbegehrens stehen Behauptungen im Raum, die die Geschäftsführung der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH richtigstellt.

 

Behauptung: 160 Bäume bis zu 120 Jahre alte Bäume werden gefällt

Tatsache:

  • 115 Bäume werden gefällt
  • Keiner dieser Bäume ist 120 Jahre alt (zwischen 40 und max. 90)

 

Behauptung: Die Bäume „… sind im besten Zustand …“ „… auch Fledermäuse wurden gefunden …“ „…geschützte Käferarten“

Tatsache:

  • Die Bäume sind nicht in bestem Zustand
  • Ungünstiger Standort zwischen Mauer und Straße, bzw. zwischen Straße und ehemaligem Gewerbe, schlechte Vitalität, zu Kopfbäumen verstümmelt
  • Keine Fledermäuse
  • Keine besonderen Käferarten
  • Keine artenschutzrechtlichen Konflikte

 

Behauptung: Die Ufermauer ein „Kleinod“ mit Eidechsen etc.

Tatsache:

  • Die Mauer hat keine kulturhistorische Bedeutung
  • Umfangreiche Untersuchungen zum Artenschutz ergaben keine Hinweise auf geschützte Arten
  • Keine Eidechsen
  • Keine ökologische Bedeutung der Ufermauer oder deren Bepflanzung

 

Behauptung: „Zyklopenmauer" im Uferbereich, unbetretbar

Tatsache:

  • Im Steiluferbereich werden ab der Mittelwasserlinie die Zwischenräume der Steine begrünt
  • Steine werden nicht in Beton gesetzt, sondern aus ökologischen Gründen in Kies
  • Die Steinzwischenräume bieten zusätzlichen Lebensraum Bepflanzung aus heimischen und standortgerechten Weidenbüschen, im oberen Bereich mit großen Blicköffnungen zum See
  • Auch im Steilufer wird es Treppenanlagen zum See geben mit seitlich anschließenden Sitzstufen aus den vorhandenen Mauersteinen

 

Behauptung: Die ökologischen Verbesserungen sind nur marginal

Tatsache:

  • Weitreichende ökologische Verbesserungen
  • Eine positive Ökobilanz
  • Eine einmalige Chance für das Bodenseeufer auch aus limnologischer Sicht

 

Behauptung: Es ist beschlossen, dass an der Uferpromenade viele Bäume fallen werden

Tatsache:

  • Die Planunterlagen für den Bereich Uferpromenade sind reine Vorentwurfspläne
  • Der Bürger entscheidet, welche Bäume gefällt werden sollen auf der Grundlage der Bürgerbeteiligung ab 9. Juni

 

Behauptung: Die Landesgartenschau Überlingen 2020 ist durch das Bürgerbegehren/den Bürgerentscheid nicht gefährdet, da die Umplanungen gering sind, alles sei kostengünstiger und schneller zu bauen

Tatsache:

  • Die bestehenden Planungen müssten nahezu vollständig überarbeitet werden. Das betrifft natürlich auch das Wasserrechtsgesuch, das derzeit in der Genehmigungsphase ist
  • Durch die gravierenden Eingriffe in die Planung müsste grundsätzlich „bei Null“ angefangen werden, und das im Jahr 2017, in dem die Planung der Daueranlagen im Westpark eigentlich abgeschlossen sein sollte, der Bau bereits begonnen sein müsste und die Konzentration anderen Projekten sowie der Ausstellungskonzeption gelten müsste
  • Die LGS 2020 und die damit verbundene Förderung ist ernsthaft gefährdet

 

Behauptung: „Stadt und LGS GmbH müssen sich vorwerfen lassen, die Bürger im Unklaren über die Planung gelassen zu haben“, „Nicht eine öffentliche Bürgerinformation wurde abgehalten

Tatsache:

  • Allein 2015 gab es drei Informationstage der LGS GmbH in der Geschäftsstelle Eine Veranstaltung im Kursaal mit Darstellung des Planungsstandes
  • Einen Rundgang mit Diskussion über das Gelände
  • Flyer
  • Darstellung der Pläne in der Fußgängerzone (mit LGS Bauwagen) Regelmäßige Bürgersprechstunden
  • Aushang der Pläne in öffentlichen Gebäuden (Bauamt/LGS)
  • Mehrfache öffentliche Bekanntmachungen mit der Aufforderung, Anregungen und/oder Bedenken zu äußern)
  • In den Jahren zuvor wurde ebenfalls der jeweilige Planungsstand erläutert
  • 2016 wurde die offensive Informationspolitik fortgesetzt und weiter intensiviert (z.B. LGS-Magazin)