Vorfreude ist die schönste Freude

Wenn das kein Freundschaftsbeweis ist. Paul Knisel, Mitglied im Verein der Freude der Landesgartenschau Überlingen e.V., hat in seinem Garten eine kleine Gartenschau inszeniert. Das, finden wir, ist Spitze!

Info-Wand an der LGS-Gartenhütte eingeweiht

Gemeinsam mit den Freunden der Landesgartenschau Überlingen 2020 e.V. hat die LGS GmbH die neue Info-Wand an der Hütte im Garten der Geschäftsstelle eingeweiht. Gleichzeitig war das abendliche Treffen mit Informationen, Drinks und Häppchen ein kleines Dankeschön für den Einsatz der Freunde beim Promenadenfest

VIDEO ZUM WIRTSCHAFTSTREFFEN
MIT DER LGS

Eingeladen zu diesem ersten Treffen hatte die Aufsichtsratsvorsitzende der LGS GmbH, Oberbürgermeisterin Sabine Becker. Sie verwies zum Auftakt auf die Chancen der Landesgartenschau für Überlingen und auf die vielen Möglichkeiten, sich auf die unterschiedlichste Art bei diesem einmaligen Ereignis einzubringen mit eigenen Ideen und Initiativen. Video

Wirtschaftstreffen mit der LGS

Zu einem regen Austausch im Museumssaal und anschließend im Foyer hatte die LGS Handel, Gewerbe, Hotellerie und Gastronomie aus Überlingen am Mittwochabend eingeladen. Die Chancen einer Landesgartenschau für Handel und Gewerbe: Wie können wir sie nutzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt. Die Basis für anregende Gespräche lieferten mit ihren Vorträgen LGS-Geschäftsführer Roland Leitner, Mühlackers Bürgermeister Winfried Abicht, Anja Nagel vom WVÜ, Hermann Müller aus Meßkirch, Norbert Gross und Martin Gseller aus Öhringen, OB Sabine Becker und LGS-Geschäftsführer Martin Richter. Mehr lesen

Baustellenführung im Uferpark

Erneut hat die LGS GmbH bei einem Spaziergang über das künftige Gelände des Uferparks West über den Stand der Planung und aktuelle Fragen  informiert. Die kleine Besuchergruppe, darunter Mitglieder der Freunde der Landesgartenschau und Gemeinderäte, ließ sich auch vom einsetzenden Regen nicht abschrecken. Doch nicht nur planerische Aspekte standen dieses Mal im Vordergrund, sondern auch Fragen zum Ausstellungsjahr der Landesgartenschau. LGS-Geschäftsführer Roland Leitner verwies auf die noch bevorstehende Konzeption des Ausstellungsjahres und darauf, dass auch typische Landesgartenschauinhalte 2020 auf verschiedenen Flächen in der Stadt platziert werden. Der Spaziergang war mit einer ausführlichen Planerklärung an der Pinnwand im Garten der Geschäftsstelle gestartet.

Die Freunde auf dem Promenadenfest

Wer Freunde hat wie wir, die Landesgartenschau Überlingen, der kann sich glücklich schätzen. Danke also an die LGS-Freunde, die einen grandiosen Stand auf dem Überlinger Promenadenfest aufgebaut haben, und die mit vielen Unterstützern seit Tagen werkeln und organisieren. Und die drei Tage lang südamerikanisches Flair bei tropisch feuchtem Wetter am Bodensee verbreiten.

Zu den großartigen Unterstützern des Festes zählt auch die Überlinger Geschäftswelt, die 300 (!) Preise für die Tombola gestiftet hat. Ein dickes Dankeschön auch dafür. Mehr sehen

Seminarabeit zur Landesgartenschau

Mit der Landesgartenschau Überlingen beschäftigten sich schon zum zweiten Mal Studentinnen und Studenten der Hochschule Osnabrück. Prof. Björn-Holger Lay von der Fakultät Agrarwissenschaft und Landschaftsarchitektur hat seinen Studenten die Ausarbeitung eines Projektmanagements am Beispiel der Landesgartenschau Überlingen 2020 zur Aufgabe gemacht. Nun war er zu Gast in Überlingen und hat den beiden LGS-Geschäftsführern Roland Leitner (rechts) und Martin Richter (links) die Ergebnisse präsentiert. Die Studenten, die den Master Engineering Management im Landschaftsbau anstreben, haben aus ihren Recherchen eine Seminararbeit verfasst.

Bürgerbeteiligung Uferpromenade

Mit viel Beifall und Zustimmung quittierte die Mehrheit der rund 200 Besucherinnen und Besucher am Dienstagabend im Kursaal die überabeiteten Pläne zur Umgestaltung der Uferpromade und des Landungsplatzes. Landschaftsarchitektin Marianne Mommsen, relais LA, hatte zahlreiche Anregungen aus der ersten Bürgerversammlung in Nußdorf eingearbeitet. Dort hatten die Bürgerinnen und Bürger vor allem für den größtmöglichen Erhalt der Bäume plädiert. Dem wurde weitestgehend entsprochen.

 

Allerdings sind nicht alle Bäume erhaltenswert, einige sind in ihrer Vitalität teils sehr eingeschränkt oder geschädigt und müssen entfernt werden. Die wenigen Bäume, die aus gestalterischen Gründen weichen müssen, werden nahezu eins zu eins wieder ersetzt und erhalten ein dauerhaftes, vegetationstechnisch optimales Baumquartier. Die Platanengruppe im Mantelhafen bleibt unberührt. Diskutiert wurde auch über die Wahl der Beleuchtung, der Möblierung, der Bodenbeläge und des Geländers. Im nächsten Schritt werden die weiteren Anregungen eingearbeitet und bei einer Bürgerversammlung im September präsentiert (Termin wird bekanntgegeben).

Infos zum Uferpark West

Die Gartenhütte der LGS-Geschäftsstelle hat sich in eine Pinnwand verwandelt. So können sich die Überlinger zu jeder Zeit über die Pläne zum Uferpark West, der Daueranlage zur Landesgartenschau Überlingen 2020, informieren. Und danach auf der LGS-Bank einen schönen Blick auf den See genießen. Herzlich willkommen!

Ein T-Shirt geht auf Reisen

Natürlich ist es nicht nur ein T-Shirt,  es ist das T-Shirt. Treue Fans tragen das Landesgartenschau-Shirt, egal ob in Weiß oder Grün, auf ihren Reisen in ferne Länder. Man merkt, jetzt hat die Reisezeit begonnen, denn die Zahl der Einsendungen nimmt zu und das freut uns. Mathias Linzenmeier trug das LGS-Shirt auf seiner Reise nach Mysore im Bundesstaat Karnataka, Indien. Hier eine Auswahl der sehr weit gereisten LGS-Freunde.

Stellungnahme der LGS GmbH

Im Zuge des geplanten Bürgerbegehrens stehen Behauptungen im Raum, die die Geschäftsführung der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH richtigstellt.

 

Behauptung: 160 Bäume bis zu 120 Jahre alte Bäume werden gefällt

Tatsache:

  • 115 Bäume werden gefällt
  • Keiner dieser Bäume ist 120 Jahre alt (zwischen 40 und max. 90)

 

Behauptung: Die Bäume „… sind im besten Zustand …“ „… auch Fledermäuse wurden gefunden …“ „…geschützte Käferarten“

Tatsache:

  • Die Bäume sind nicht in bestem Zustand
  • Ungünstiger Standort zwischen Mauer und Straße, bzw. zwischen Straße und ehemaligem Gewerbe, schlechte Vitalität, zu Kopfbäumen verstümmelt
  • Keine Fledermäuse
  • Keine besonderen Käferarten
  • Keine artenschutzrechtlichen Konflikte

 

Behauptung: Die Ufermauer ein „Kleinod“ mit Eidechsen etc.

Tatsache:

  • Die Mauer hat keine kulturhistorische Bedeutung
  • Umfangreiche Untersuchungen zum Artenschutz ergaben keine Hinweise auf geschützte Arten
  • Keine Eidechsen
  • Keine ökologische Bedeutung der Ufermauer oder deren Bepflanzung

 

Behauptung: „Zyklopenmauer" im Uferbereich, unbetretbar

Tatsache:

  • Im Steiluferbereich werden ab der Mittelwasserlinie die Zwischenräume der Steine begrünt
  • Steine werden nicht in Beton gesetzt, sondern aus ökologischen Gründen in Kies
  • Die Steinzwischenräume bieten zusätzlichen Lebensraum Bepflanzung aus heimischen und standortgerechten Weidenbüschen, im oberen Bereich mit großen Blicköffnungen zum See
  • Auch im Steilufer wird es Treppenanlagen zum See geben mit seitlich anschließenden Sitzstufen aus den vorhandenen Mauersteinen

 

Behauptung: Die ökologischen Verbesserungen sind nur marginal

Tatsache:

  • Weitreichende ökologische Verbesserungen
  • Eine positive Ökobilanz
  • Eine einmalige Chance für das Bodenseeufer auch aus limnologischer Sicht

 

Behauptung: Es ist beschlossen, dass an der Uferpromenade viele Bäume fallen werden

Tatsache:

  • Die Planunterlagen für den Bereich Uferpromenade sind reine Vorentwurfspläne
  • Der Bürger entscheidet, welche Bäume gefällt werden sollen auf der Grundlage der Bürgerbeteiligung ab 9. Juni

 

Behauptung: Die Landesgartenschau Überlingen 2020 ist durch das Bürgerbegehren/den Bürgerentscheid nicht gefährdet, da die Umplanungen gering sind, alles sei kostengünstiger und schneller zu bauen

Tatsache:

  • Die bestehenden Planungen müssten nahezu vollständig überarbeitet werden. Das betrifft natürlich auch das Wasserrechtsgesuch, das derzeit in der Genehmigungsphase ist
  • Durch die gravierenden Eingriffe in die Planung müsste grundsätzlich „bei Null“ angefangen werden, und das im Jahr 2017, in dem die Planung der Daueranlagen im Westpark eigentlich abgeschlossen sein sollte, der Bau bereits begonnen sein müsste und die Konzentration anderen Projekten sowie der Ausstellungskonzeption gelten müsste
  • Die LGS 2020 und die damit verbundene Förderung ist ernsthaft gefährdet

 

Behauptung: „Stadt und LGS GmbH müssen sich vorwerfen lassen, die Bürger im Unklaren über die Planung gelassen zu haben“, „Nicht eine öffentliche Bürgerinformation wurde abgehalten

Tatsache:

  • Allein 2015 gab es drei Informationstage der LGS GmbH in der Geschäftsstelle Eine Veranstaltung im Kursaal mit Darstellung des Planungsstandes
  • Einen Rundgang mit Diskussion über das Gelände
  • Flyer
  • Darstellung der Pläne in der Fußgängerzone (mit LGS Bauwagen) Regelmäßige Bürgersprechstunden
  • Aushang der Pläne in öffentlichen Gebäuden (Bauamt/LGS)
  • Mehrfache öffentliche Bekanntmachungen mit der Aufforderung, Anregungen und/oder Bedenken zu äußern)
  • In den Jahren zuvor wurde ebenfalls der jeweilige Planungsstand erläutert
  • 2016 wurde die offensive Informationspolitik fortgesetzt und weiter intensiviert (z.B. LGS-Magazin)